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Petra Reinholz

Counsel // Civil Law Notary, Berlin

Petra Reinholz is an attorney at law advising on general commercial law with a focus on debt financing including references to financial supervisory law. She is particularly interested in new technologies, e.g. blockchain. Her practice as civil law notary mainly covers the area of corporate and real estate law.
T:
+49 30 25090110-0

M:
+49 173 5932883

E:
Petra Reinholz | DWF

Experience

Petra Reinholz advises German and international clients on financing transactions with a focus on corporate financing including corporate bonds, structured financing, loan note agreements and structured covered bonds. She has extensive experience in the support of complex, often multilateral transactions.

As a notary, Petra Reinholz focuses on the notarization of company incorporations and share transfer agreements as well as real estate purchase agreements. She advises private individuals on patient decrees, powers of attorney for care and last wills. 

Experience - German
Petra Reinholz berät als Rechtsanwältin deutsche und internationale Mandanten bei Finanzierungen mit einem Fokus auf Unternehmensfinanzierungen einschließlich Unternehmensanleihen, Strukturierten Finanzierungen, Schuldscheindarlehen und Structured Covered Bonds. Sie hat umfangreiche Erfahrung bei der Begleitung komplexer, of multilateraler Transaktionen.

 Als Notarin befasst sich Petra Reinholz im Schwerpunkt mit der Gestaltung und Beurkundung von Gesellschaftsgründungen und Geschäftsanteilskaufverträgen, sowie von Wohnungs- und Grundstückskaufverträgen. Für Privatpersonen ist sie im Bereich der Vorsorgeplanung/Testamentsgestaltung tätig.

Notarin Petra Reinholz begleitet Grundstücksauktionen des Auktionshauses Karhausen AG. Sofern Sie an einer entsprechenden Versteigerung teilnehmen möchten, ist es empfehlenswert, sich zuvor mit den Versteigerungsbedingungen, die hier zum Download zur Verfügung stehen, vertraut zu machen. Ferner steht ebenfalls das Muster eines Versteigerungsprotokolls zum Download zur Verfügung. Bei Fragen zu den Versteigerungsbedingungen oder zur Urkundsgestaltung besteht zudem die Möglichkeit, sich mit der Notarin in Verbindung zu setzen. Bitte beachten Sie auch folgende allgemeine Hinweise zur freiwilligen Grundstücksversteigerung durch das Auktionshaus Karhausen AG.

Den freiwilligen Versteigerungen der Auktionshaus Karhausen AG liegen Allgemeine Versteigerungsbedingungen (UR-Nr. 494/2020 des Notars Frank Jablonski, Berlin) - Download - zugrunde, in denen verschiedene Punkte, die bei der Versteigerung und dem Erwerb der Immobilie gelten, allgemein und im Voraus festgelegt werden. Hierzu gehören z. B. der Zeitpunkt der Übergabe, die Zahlung des Meistgebotes und die Modalitäten der Abwicklung, insbesondere auch Haftungsausschlüsse. Sie werden rechtlich ebenso Teil eines Kaufvertrages, wie die während der Auktion verlesenen Auslobungstexte und die von der Notarin verlesenen Niederschriften.

Die Auslobungstexte enthalten objektspezifische Informationen und Regelungen, sie können Abweichungen von den Allgemeinen Versteigerungsbedingungen enthalten. In solchen Fällen hat der Auslobungstext für das einzelne Objekt Vorrang vor den Allgemeinen Versteigerungsbedingungen.

Bei freiwilligen Versteigerungen kommt der Kaufvertrag nach § 156 BGB mit Erteilung des Zuschlages durch den Auktionator zustande, der allerdings im Hinblick auf § 311 b BGB erst mit der notariellen Beurkundung verbindlich wird und grundbuchlich vollzogen werden kann.

Bei der Beurkundung des Zuschlages gibt es eine Ausnahme von der sonst für Verbraucherkaufverträge geltenden zweiwöchigen Wartefrist zwischen Aushändigung des Entwurfes durch das Notariat und Beurkundung. Auch Verbraucherkaufverträge werden also regelmäßig sofort, d. h. noch am Auktionstag, beurkundet. Nach erfolgter Beurkundung sind Änderungen nur noch mit dem Einverständnis aller Beteiligten möglich.

Sollte der Ersteher das Objekt nicht für sich selbst ersteigern, muss eine Vollmacht vorgelegt werden. Sofern diese nicht notariell beurkundet bzw. beglaubigt ist, ist eine notarielle Vollmachtsbestätigung/ Genehmigung desjenigen erforderlich, für den das Gebot abgegeben wurde. Wenn das Gebot für eine eingetragene Firma abgegeben wurde, ist ein Handelsregisterauszug vorzulegen.

Tritt der Bieter als Vertreter ohne Vertretungsmacht auf, so sieht der Vertrag vor, dass notarielle Genehmigungserklärungen innerhalb einer bestimmten Frist beizubringen sind. Sollte diese Frist verstreichen, ohne dass eine notarielle Genehmigung beigebracht worden ist, kommt der Vertrag mit dem Bieter unmittelbar zustande, hat er in diesem Fall das Objekt im eigenen Namen ersteigert, muss alle im Vertrag eingegangen Verpflichtungen selbst erfüllen und ist insbesondere zur Kaufpreiszahlung verpflichtet.

Bitte beachten Sie, dass spätere Änderungen in der Person des Erstehers nur im Einvernehmen mit dem Einlieferer und dem Auktionshaus erfolgen können, zusätzliche Beurkundungen erforderlich machen und weitere Kosten verursachen.

Die Allgemeinen Versteigerungsbedingungen enthalten Haftungsausschlüsse zur Sachmängelhaftung. Das Objekt wird grundsätzlich verkauft, wie es steht und liegt, so dass der Bieter es entweder im Vorfeld gründlich besichtigt haben sollte oder eben das Risiko etwaiger Sachmängel eingehen muss.

Im Regelfall ist nach dem Zuschlag eine Bietungssicherheit von 10% des Kaufpreises, mindestens EUR 2.000,00, zu leisten. Sie wird auf den Kaufpreis angerechnet. 
Der Kaufpreis ist im Regelfall binnen eines Monats nach Zuschlag zu hinterlegen.

Die Übergabe mit dem Übergang von Gefahr, Nutzen und Lasten erfolgt im Regelfall am Monatsersten nach Hinterlegung des Kaufpreises.

Die Courtage des Auktionshauses ist nach den Allgemeinen Versteigerungsbedingungen sofort zur Zahlung fällig.

Im Übrigen ist es dringend angeraten, persönlich an der Beurkundung teilzunehmen und sich nicht durch Dritte vertreten zu lassen. Nur so besteht die Möglichkeit, dass während der Verlesung der Urkunde der beurkundenden Notarin Fragen gestellt werden können. Nur auf diesem Wege kann sichergestellt werden, dass die im Vertrag vorgesehenen Regelungen im Detail und in ihrer rechtlichen Tragweite dem wahren Willen der Parteien entsprechen.

Das neue Geldwäschegesetz verpflichtet die Notare im Rahmen der Beurkundung von Grundstückskaufverträgen und insbesondere bei der Verwahrung von Geldern auf einem Notaranderkonto, die jeweils wirtschaftlich Berechtigten an dem Geschäft zu ermitteln und dies intern zu dokumentieren. Soweit es sich bei dem Erwerber um eine natürliche Person handelt, wird dem durch die Vorlage eines gültigen Lichtbildausweises Genüge getan. Handelt es sich bei dem Erwerber um eine Gesellschaft, wozu nicht nur juristische Personen, sondern auch Personengesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts gehören, reicht es nicht aus, dass sich der Käufer z. B. anhand eines Registerauszuges ermitteln lässt. Vielmehr ist von der Notarin zu ermitteln, wer im Sinne des Gesetzes der wirtschaftlich Berechtigte ist. Dies sind die natürlichen Personen, die mehr als 25% der Kaptalanteile halten, mehr als 25% der Stimmrechte kontrollieren oder auf vergleichbare Weise Kontrolle ausüben. Der das Versteigerungsprotokoll beurkundende Notar wird dies vor Beurkundung erfragen und die Vorlage eines von den betreffenden Beteiligten ausgefüllten Fragebogens  Download  verlangen. Bei dem Erwerb durch eine GmbH kann der Nachweis des Berechtigten in erster Linie durch die Vorlage der beim Handelsregister hinterlegten Gesellschafterliste geführt werden. Wird die Angabe des wirtschaftlich Berechtigten verweigert, muss der Notar ggf. die Beurkundung des Vertrages verweigern.
 

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